Titelbild Das Problem der Armut

Das Problem der Armut

Ende August ist das Buch mit dem Titel Das Problem der Armut ist die Armut erschienen.

Es versucht die Problematik der Armut aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten. Leider werden im Kontext mit bestehenden Wirtschaftsstrukturen oft Zusammenhänge gesehen, die nicht existieren. In den Diskussionen werden Dinge gefordert, die für die Lösung der Armutsproblematik nicht von Relevanz sind, uns auf anderer Seite davon abhalten, gesellschaftliche Ziele wie Umweltschutz und gerechte Löhne zu erreichen. Die triviale Lösung erkennen wir nicht, weil wir Ängste in uns tragen, die ganz andere Ursachen haben, mit denen das Armutsproblem aber nichts zu tun hat – im Gegenteil.
Weil wir das Problem der Armut nicht verstehen wollen, obschon es unsere Absicht ist, dieses zu lösen, schaffen wir Probleme, die dann zu Diskussionen über Sozialschmarotzer führen. Weil wir zu geblendet sind, um die Zusammenhänge zu sehen, beschimpfen wir die Armen verallgemeinernd und schrecken nicht davon zurück, ihnen an ihrer misslichen Lage die Schuld zu geben oder sie als das Problem zu erachten.
Sozialschmarotzer entstehen nicht aus Armut, sondern aus der Unfähigkeit, das Problem der Armut zu lösen.

Auswirkungen schwindender Armut: Eine Gesellschaft, die zu wenig Arbeit hat, kann nicht zu wenig haben, um alle Grundbedürfnisse zu erfüllen!

Geldkreislauf: Mit der ungeschriebenen Regel, dass Geld zu Geld kommt, haben wir den Geldkreislauf parodiert.

Armut ist die Peitsche der Sklaverei des 21. Jahrhunderts: Damit es Armut gibt, muss es Armut geben. Ohne Armut, keine Armut!

Armut als Problem der Chancenungleichheit: Eine klassische Win-Lose-Situation im Sinne des Erfinders, aber nicht im Sinne der Gesellschaft.

Armut als Problem der Verhandlungsmacht: Verhandlungsmacht bedeutet nicht nur stark zu sein, sondern auch es sich leisten zu können.

Lobbyismus und die Regel des Geldes: Ein Mechanismus, durch den Geld dafür sorgt, dass es weiterhin Armut geben wird.

Die Problematik der Geld-Regel: die Geld-Regel ist innovationshemmend, denn sie führt zu einer Kapitalmacht, mit dem Resultat, dass sich nicht der bessere, effizientere oder kundenorientiertere durchsetzt, sondern der Reichere.

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